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Januar 2021

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Sonntag, 7. April 2013

alpträume delegieren

besondere maßnahme no. XXVIII

nacht für nacht bin ich unterwegs, komme nicht an. bin zu spät, zu früh, werde verfolgt, bin auf der flucht, kriege den koffer nicht gepackt oder den container für den umzug; verpasse den flieger, den zug, den bus.

Steinmännchen am Bodensee - Konstanz

nacht für nacht werde ich im auto verfolgt, von geheimdiensten beschossen, mit messern bedroht; habe ich kein zuhause oder komme in eine verwüstete, zerstörte oder nicht mehr vorhandene, von anderen bewohnte wohnung zurück.

nacht für nacht finde ich mich an plötzlich unerlaubten orten wieder, werde ich bedroht und beschossen, stehe ich verletzt, blutend und nackt in empörter öffentlichkeit; schäme ich mich ratlos vor feindseligen kündigungs- und gnadenlosen familientribunalen.

nacht für nacht rückt das ziel in immer unerreichbarere ferne; stecke ich ausweglos bis zum hals in giftigem, brodelnd ätzenden schlamm, der mich zu ersticken droht; ist da, wo immer ein weg war, plötzlich ein tödlicher abgrund.

nacht für nacht werde ich bedroht, gefoltert, vergewaltigt; wird die katze vergiftet und mir häppchenweise serviert.

nacht für nacht bin ich müde, erschöpft und verzweifelt, will ich doch nur nach hause und ein bißchen ruhe - so wie andere menschen auch. aber ich finde den weg nicht, und ein zu hause gibt es gleich gar nicht.

gegen das, was ich nacht für nacht durchmache, sind die horrorgeschichten von Stephen King der reinste kindergartenkram.

ich bin immer allein. immer in angst. unfähig, die dinge zu erledigen, die ein 'normaler' mensch gefälligst mal eben schnell ohne großes aufsehen zu erledigen hat. niemals bin ich gut genug und offensichtlich immer schuld an etwas ganz schrecklich schlimmen, das den anderen erlaubt, mein leben für unlebenswert zu erklären, mich zu verachten, zu verfolgen, zu vertreiben, zu verletzen, auszuschließen.

der letzte schöne traum, den ich erinnere, liegt mehr als dreißig jahre zurück. selbst der begann mit einer katastrophe: ich war unterwegs im nachtzug von italien nach freiburg. die alpen machen mir angst, bedrängen und bedrücken mich. da kriege ich keine luft. deswegen nehme ich durch die schweiz immer den nachtzug, da muss ich die hohen berge nicht sehen. aber mein zug ist entgleist, mitten in der nacht, mitten in den alpen.

damals war ich in der phase zwischen abitur und studium. ich war 19, habe gejobbt, bin viel gereist, wollte welt sehen - und nicht nahtlos von einer schule auf die andere stolpern. nach diesem jahr war klar: ich werde in freiburg studieren. und dahin sollte der zug im traum mich bringen. über nacht.

der zug kam nie an. er entgleiste, kippte um, es ging nicht weiter. ich war aus meiner schlafkoje durchs offene fenster herausgerutscht, lag unter dem zug. mitten in den alpen. rechts und links bedrohliche steile bergwände. ich krabbelte unter dem zug hervor, rappelte mich auf und kletterte die wand hoch, stieg auf den berg. im dunkeln. stück für stück.

als ich oben ankam, brach die morgendämmerung an, eine freundlich warme sonne schickte ihre ersten strahlen über das rheintal. die aussicht war gigantisch. in der ferne sah ich mein geliebtes freiburg. da breitete ich die arme aus und flog.

auch in diesem traum kam ich nicht an. das gefühl des fliegens war so überwältigend schön, dass ich wach wurde. aber genau deswegen habe ich diesen traum als „schön“ in erinnerung. seit mehr als drei jahrzehnten. ich bin dann auch im echten leben nach freiburg gezogen.

seither gab es niemals wieder einen traum, aus dem ich fröhlich und zuversichtlich erwachte.

neuerdings reichen meine eigenen nächte nicht mehr aus für die vielen alpträume. sie unterwandern meinen freundeskreis:

eine bekannte erzählte mir vor kurzem, sie habe von mir geträumt. naja, nicht direkt. in ihrem traum ging es um mich, aber ich war nicht da. ich war mal wieder verreist. und sie wollte in meiner wohnung nach dem rechten sehen.

sie kam herein, die tür stand sperrangelweit offen, mein katholischer vermieter und andere ekelhafte männer latschten in meiner wohnung herum, fassten alles an, schoben unsanft möbel hin und her, warfen meine persönlichsten und privatesten dinge durcheinander und lästerten abfällig über die „renitente alte“ aus dem dachgeschoss. der balkon war von außen mit brettern vernagelt - meine sonst so helle und freundliche wohnung war dunkel und stank nach diesen widerlichen kerlen. der treppenabsatz vor der wohnungstür war abgerissen - man stürzte direkt ins treppenhaus hinunter.

meine bekannte war starr vor entsetzen, blieb aber tapfer, wollte die einbrecher vertreiben. die aber hatten keinerlei unrechtsbewusstsein, meine privatsphäre zu penetrieren. sie erntete spott und hohn und gelächter. der traum war sehr realistisch, denn so sind sie auch in echt, mein respektloser vermieter und seine primitiven dorfkumpels.

sie weinte, als sie mir das erzählte. hatte angst um mich gehabt. ich war bestürzt. und heimlich froh, dass sie mir einen alptraum abgenommen hatte, den ich selbst nicht passender hätte träumen können.

vielleicht wäre das eine möglichkeit, meine eigenen nachtwanderungen etwas entspannter zu gestalten? ich könnte meine alpträume delegieren.

ich würde allerdings nur ungerne weiterhin meine freundInnen damit belasten.

weiß nicht jemand, wie man alpträume channelt an - sagen wir mal - so jemanden wie meine ollen vermieter? oder besser: an menschen, die ihrer ewigen schönen träume längst überdrüssig sind und auch mal echten horror erleben wollen in der nacht? wäre das nicht eine ganz besondere maßnahme? eine erfolg versprechende geschäftsidee?

meine nightmare-productions sind von ausgesuchter gruselqualität. das könnte sich durchaus lohnen.
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Montag, 18. Juni 2012

sommernacht

gedankensprünge, heute mal mit soundtrack: luca carboni, mare²

natürlich bin ich längst wieder im alltag angekommen, aber ich gestehe: meine italienreise war ungewöhnlich nachhaltig. auch mehr als einen monat danach trage ich diverse „italienische momente“ noch sehr in meinem herzen.

sogar in diversen synaptischen spalten hüpft es immer wieder auf und ab und singt: „mare mare – ma che voglio di arrivare!“


zum ersten mal in meinem leben hatte ich diese wunderbaren italienischen fensterläden vor den verandatüren. zwei wochen lang, in dunkelgrün: die sorte, bei der man in geschlossenem zustand von innen noch eine art halbfenster nach außen halb hochklappen kann. einen spaltbreit nur. so dass auf keinen fall sonne hereinscheint – die öffnung aber groß genug ist, um hinauszulünkern und nachzusehen, wer da unten so ein palaver macht.

die habe ich sehr geliebt, das macht so sanfte aussichten. die welt da draußen in querscheiben geschnitten, das licht leicht gefiltert und auch lärm milde gedämpft – non me ne frega. die hätte ich hier gerne auch ….

dann wäre der quetschenquälende vermieter nicht ganz so laut, das spießige ambiente im haus nicht ganz so krass ….

heute abend hatte ich den sommerlichen 'dorfhock' in der nachbarschaft schräg gegenüber. alle waren da: blechblasendes rumtata mit polka-rhythmischem synthesizer und weinseliges herrengrölen bei 30 grad. hachz. es muss sehr schön sein, wenn man so etwas schön findet. da könnte man sich so richtig hineinfallen lassen und im übertragenen sinne hineinkuscheln in so viel dörfliche geborgenheit. leider finde ich mich nicht darin wieder: das ist mir nicht italienisch genug.

statt dessen sitze ich allein auf dem nächtlichen balkon, unten zirpen die grillen und klappen die dörfler ihre letzten bierzeltgarnituren zusammen. Ginivra, die katze, kümmert sich hingebungsvoll um motten, käfer und anderes sommernachtsgetier.

ich schreibe im nachtflug, das mag ich sehr. das dorf ist jetzt still, kaum noch irgendwo licht. der ruf eines käuzchens über dem tal, weit hinten im wald. jetzt fehlen nur ein paar glühwürmchen im kartoffelstrauch - die idylle wäre perfekt.

sie ist es nicht: der nachtbus dröhnt unten vorbei. auch ich muss morgen wieder früh raus. ich sitze einfach noch ein weilchen hier und habe es schön, still und warm.

fast mittsommer. schwüle nächte. nichts ist so öde wie ein sommer allein. schon wieder einer. aber es ist wie es ist. ich versuche, es trotzdem zu genießen – und ich genieße es.

so seltsam das vielleicht klingt: ich schwitze gern. zu den schönsten momenten meines lebens gehören die kurzen zeiten des jahres, in denen nicht ein kubikmillimeterchen meines körpers friert. wenn alles gut durchwärmt ist und entspannt. wenn ich keine kleidung brauche, um mich zu wärmen, sondern nur, um mich vor der sonne (und vor neugierigen blicken) zu schützen. am liebsten trage ich dann lange, leichte röcke. einen sarong. mit nichts drunter (das weiß nur ich!). ein lockeres top dazu. gerne aus leinen, seide, fließend und weich. mein sommerluxus, mit einem hauch schüchterner hemmungslosigkeit.

ein bißchen träge lasse ich die schönsten sommernächte meines lebens revue passieren. in allen erinnerungen spielt das meer eine rolle, in manchen auch eine hängematte. und ich stelle fest:

was den dörflern ihr hock, ist mir das meer: ziemlich unverzichtbar. leider ist es von hier aus ziemlich weit weg. meine phantasie schlägt kapriolen und flutet mal eben den rheingraben. das wäre dann so eine art fjord bis in die niederlande. ähem. die müssten wir nur kurzfristig auf stelzen legen. ich will ja niemanden ertränken. der berg gegenüber wäre insel, und in freiburg säßen wir am dreisam-hafen.

sehr schön. das werde ich über nacht mal ein bißchen ausbauen.... schöne träume euch allen – und einen heiteren sommer voller schmetterlinge wo auch immer!


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Mittwoch, 9. Juni 2010

nachtschaden

wenn die nächte nicht zu kalt sind, schlafe ich bei offener balkontüre. nachts ist mein dorf für gewöhnlich himmlisch friedlich, mal abgesehen von den kirchenglocken alle viertelstunde.


neulich, in der nacht von sonntag auf montag, wurde ich wach von lautem grölen, das - erst unverständlich - näher kam und lauter wurde. normalerweise baue ich solche ‚nächtlichen störgeräusche‘ in meine träume ein, um nicht aufwachen zu müssen.

ich träumte also fußballplatz nach dem spiel und besoffene männer im siegestaumel. mir war nicht wohl im traum, denn ich finde alkoholisierte kerle nicht angenehm. die schlachtrufe wurden immer deutlicher, und es hörte sich so an wie „sieg heil, das ist geil, wir besiegen die juden und andere völker“.

mir wurde bang, ich fühlte mich bedroht und wachte auf mit herzklopfen. der traum war weg – aber das grölen blieb. flaschen klirrten. da zog ein ganzer trupp die nächtliche dorfstraße entlang. laut. ich hatte den text nicht bloß geträumt! dreiviertel drei schlug die turmuhr. ansonsten totenstille.

ich zog mir was über und ging raus auf den balkon. erkennen konnte ich nichts und niemand. licht mochte ich nicht machen vor angst, gesehen zu werden. ich weiß, dass das nicht logisch ist.

meine angst ist niemals logisch, aber sie sitzt tief. bloß nicht auffallen! nichts falsches sagen, nichts falsches tun in der öffentlichkeit – sonst kommen sie und holen dich in der nacht! in meiner erinnerung mischen sich geschichtsfetzen mit den kriegserzählungen der mutter. ich bin das kind einer traumatisierten generation, und ich habe diese angst geerbt.

die mutter war ein teenager damals. süße siebzehn bei kriegsende. sie hat überlebt mit dem was sie am leib hatte, sonst nichts. viel erzählt hat sie nie, vielleicht habe ich auch die falschen fragen gestellt. wir hatten ja ohnehin kein besonders gutes verhältnis zueinander.

in erinnerung geblieben ist mir vor allem ihre schilderung vom tod ihres vaters: mein großvater war zuckerkrank und musste regelmäßig zur behandlung in ein krankenhaus. diabetes war in den 40er jahren des vorigen jahrhunderts weitaus schwieriger zu behandeln als heute.

das hospital war katholisch, wurde von nonnen geführt, und so lange ging wohl immer alles gut. dann wurde das krankenhaus von nazis übernommen. kurz darauf starb ihr vater in der klinik. man habe ihm aus versehen nach der insulinspritze statt zucker eine weitere dosis insulin gegeben. ein bedauerliches mißgeschick.

der verdacht der familie ging dahin, dass die falsche spritze kein versehen war, sondern absicht. nachzuweisen war gar nichts. es bleibt im vagen, verschwommenen. der großvater taugte nicht als soldat und nationalsozialistisches kanonenfutter. er war unheilbar krank.

damals war das eben so. die mutter erzählte diese geschichte immer ganz ungerührt, als ob es gar nicht um ihr eigenes leben ging, sondern um jemand anderen. die gefühle im bunker verschüttet. therapeutische unterstützung kannte nach dem zweiten weltkrieg niemand. nicht aufarbeitung, sondern wiederaufbau hieß die devise.

der großvater mütterlicherseits gehörte damals in die kategorie „nicht lebenswertes leben“. ich hatte immer angst, dass ich auch ‚so eine‘ bin. „wenn du nicht brav bist, dann holen sie dich!“ war ein standardspruch in meiner kindheit. wer hat das gesagt? die mutter? der vater? die großmutter? der stiefgroßvater? ich erinnere nur das gefühl, und diese angst ist mir bis heute geblieben.

ich bin nirgends sicher. nicht einmal im eigenen bett. da erst recht nicht! an eine nacht ohne alpträume kann ich mich gar nicht erinnern. solange das nur träume sind, wenn auch schlechte – komme ich damit schon irgendwie klar.

aber was ist, wenn du wach wirst, und der alptraum geht einfach weiter?! was ist das für eine welt? was ist das für ein dorf, in dem ich hier lebe? wo nachts nazis (oder nazi-ähnliche!?) unbehelligt grölend durch die straßen ziehen?

hab keine angst, mein kind, es ist alles gar nicht so schlimm wie es aussieht. das meiste ist viel schlimmer!

was ist das für ein leben, wenn es sich bei lebendigem leib anfühlt wie ein immer währender alptraum? meine größte hoffnung ist die, eines morgens wachzuwerden, die sonne scheint, neben mir ein friedlich schnarchender geliebter mensch und alles ist gut - all die jahrzehnte von angst und schmerz und einsamkeit und trauer, das war nur ein böser böser traum. so ist das aber nicht. der böse traum geht einfach immer weiter.

ich habe lange nicht wieder einschlafen können am montag morgen.


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Sonntag, 24. Januar 2010

nachtwanderungen I

neulich habe ich von meinen inneren kindern erzählt. sie sind nicht immer so fröhlich wie an dem tag, als wir von der nominierung erfuhren. manchmal kommen sie raus, wenn sie befürchten, dass unangenehme erlebnisse von früher sich wiederholen könnten. dann kann es sogar passieren, dass sie mein leben in die hand nehmen und mich dinge tun lassen, die anderen völlig irrational erscheinen. ein beispiel:

Hauchzarte Keramik: Susann Babion, Freiburg

„komm und setz dich zu mir auf den schoß,“ sagte der mann meines herzens.
das klang verlockend.
ich setzte mich auf sein linkes knie und er legte einen arm um meinen rücken.
es war wacklig.
ich versuchte, es schön zu finden.
eine völlig neue situation. und dennoch uralt.
ich hätte es sehr gerne schön gefunden. es war nah.
die hand in meinem rücken war warm.
das war angenehm.
ich hätte mich gerne behaglich und geborgen gefühlt.
es blieb wacklig. nähe ist gefährlich.

plötzlich war ich zu zweit auf diesem knie.
das fünfjährige mädchen wurde wach. es hatte angst.
„müssen wir hier sitzen?“ flüsterte das fünfjährige mädchen.
„er hat uns dazu eingeladen.“
„ich will nicht beim oppa auf den knien sitzen müssen,“ flüsterte das fünfjährige mädchen.
„aber das ist nicht der opa. wir sitzen bei gb.“
„der oppa wollte aber auch immer, dass ich mich auf seinen schoß setze, und dann war das so komisch,“ flüstert das fünfjährige mädchen.
„aber das ist nicht der opa. wir sitzen auf gb‘s knie.“
„der oppa hat immer gesagt, er hat mich lieb. und dann musste ich mich auf seinen schoß setzen, und dann hat er so komische sachen gemacht, weil er mich lieb hatte,“ sagt das fünfjährige mädchen.
„der opa hatte dich nicht lieb. er hat das nur gesagt, damit du stillhältst. der opa hat dir sehr sehr weh getan. eigentlich hatte er nur sich selbst lieb. der opa ist schon lange tot. er kann dir nichts mehr tun. das hier, das ist nicht das knie vom opa. das ist der gb.
„hat der gb uns auch lieb?“ fragt das fünfjährige mädchen.
„das weiß ich nicht.“
„warum sitzen wir dann hier?“ fragt das fünfjährige mädchen und klettert von dem knie wieder runter.

dann nimmt sie mich an der hand und wir müssen gehen weil sie sagt, sie hält es nicht eine minute länger aus. der mann meines herzens mit den schönen händen, der von dem inneren dialog ja gar nix mitkriegt, wundert sich nur und hält mich für ferngesteuert. so eine kann man(n) doch nicht lieben, die einfach aufsteht und geht und nicht einmal selbst weiß warum. denn der dialog mit dem inneren kind, davon wußte ich in dem augenblick tatsächlich noch nichts. von ihren streichen erzählt mir die fünfjährige immer erst später. wenn überhaupt.


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